Montag, 30. Dezember 2013

Einen guten Rutsch & I Heart Macro Week 33 - Die Schneerose



Laura von Shine the Divine  

lädt ein zu   



Schneerose












Gebet eines Kindes

Wann endlich wird der müden Welt
Die heißersehnte Ruh’ beschieden,
Die über uns am Himmelszelt
Beseelt der Sterne ew’gen Frieden?

Glücksel’ger Tag, wenn einst hienieden
Das wüste Toben eingestellt,
Sich liebend in die Arme fällt,
 Was sich von Anbeginn gemieden!
 
Du heil’ge Nacht, aus Kampfgebraus
 Flieh’ ich mit jammernder Gebärde 
Zu dir, daß uns geholfen werde.

 Gieß deinen milden Segen aus
Und sieh, es würde dieses Haus
Zum schönsten Paradies der Erde!

1864-1918








Ihr Lieben,
nun neigt sich das Jahr seinem Ende entgegen...

Ich möchte mich bei Euch allen für Eure wundervollen Kommentare und für Eure Besuche hier in den letzten viereinhalb Monaten bedanken!!!

Es ist für mich eine unbeschreiblich tolle Erfahrung, so viele wunderbare Menschen, aus so vielen verschiedenen Ländern und Kulturkreisen, (ein wenig) kennenlernen zu dürfen!

 Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes, friedliches, glückliches, gesundes und kraftvolles neues Jahr!!!

Mögen Frieden, Freude, Wahrhaftigkeit, Liebe, Freiheit und Mut unsere Welt und unser Leben segnen!
Einen guten Rutsch
 &
Alles Liebe
Katrin




'Lament for a Frozen Flower' by Secret Garden
Official Secret Garden Hompage: www.secretgarden.no




Sonntag, 22. Dezember 2013

Von Flachshaarengeln, Quarkstollen, Glockenblumen statt Schnee und weshalb ich für Fröbelsterne, zu Weihnachten, auf die Knie geh'...



Weihnachten steht vor der Tür! Noch zweimal schlafen, dann ist es soweit!

Der Stress der letzten Tage (Wochen) ist gewichen. Die meisten Vorbereitungen sind abgeschlossen und ich kann die Weihnachtszeit endlich, in vollen Zügen, genießen.

Die letzten Päckchen werden mit Schleifenband, Anhängern und kleinen Kärtchen verziert. Dabei schaue ich mir Filme, wie 'Under the Greenwood Tree', 'Wunder einer Weihnachtsnacht' oder 'Das Weihnachtshaus', an.  
 Oh, wie ich diese gemütlichen Stunden liebe!
Selbstgebackener Quarkstollen versüßt mir diese wundervolle Zeit. Eine leckere und histaminarme Variante zum Stollen aus Hefeteig. Schmeckt besonders gut zu heißem Kaffee oder Tee.
 In meiner Heimatstadt hat das Stollenbacken eine lange Tradition.
 Mir war der Mandelstollen der Liebste, da habe ich aber immer das Zitronat und das Orangeat herausgepuhlt, weil mir das nicht schmeckte.
 Seit ein paar Jahren backe ich mein Stollen selber. Ich ersetze die Mandeln, die ich nicht mehr essen darf, mit gehackten Kürbis- und Sonnenblumenkernen. Orangeat und Zitronat kommen gar nicht erst hinein, dafür umso mehr Mark von der Vanilleschote.
 Der Fantasie sind bei der Zubereitung keine Grenzen gesetzt. 

Wenn Ihr Euch noch ein wenig inspirieren lassen wollt, dann stöbert doch noch ein wenig durch diese Stollenrezepte, oder scrollt weiter und erfahrt etwas über meine Weihnachtsdekoration...





...Mein Weihnachtsschmuck ist verspielt, natürlich und ein bisschen nostalgisch. Ich liebe rote Holzäpfel, braune Tannenzapfen, kleine Holzengel (wie die Engelchen mit Laterne und Posaune von meiner alten Kinderpyramide) oder die wunderhübschen Flachshaarengel der Manufaktur Flade, Herrnhuter Sterne, Reifentiere (wie die zwei Kätzchen), Stoffschleifen und Kerzen natürlich, viele Kerzen...







Das kleine Räucherhäuschen aus Salzteig, war ein Geschenk von zwei befreundeten Kindern. Es ist jedes Jahr das erste Weinachtsschmuckstück, was ich aus der Weihnachtstruhe hole.

Ganz besonders gerne mag ich die bekannten Fröbelsterne (Faltanleitung). Benannt wurden sie nach dem deutschen Pädagogen Friedrich Fröbel.
Üblicherweise faltet man diese Sterne aus vier Papierstreifen. Ich benutze zum Falten auch dieses Geschenkband, das man so kräuseln kann und das viele Menschen, zum Einpacken ihrer Geschenke, benutzen. Früher hat mich immer gestört, dass man dieses Band nicht wirklich weiter verwenden konnte. Bänder aus Stoff kann man ja aufbügeln und wieder verwenden; so hat es meine Omi immer getan. (Sie bügelte sogar das Geschenkpapier, das sie geschenkt bekommen hat wieder glatt. Dafür öffnete sie ihre Geschenke sehr vorsichtig, damit sie das Papier nicht beschädigt. Ich kann mich noch ganz genau an ihre Handbewegungen dabei erinnern...)
Jedenfalls sammle ich nach der Bescherung auch alle Bänder für die sich niemand mehr interessiert ein. Dabei krabble ich dann u.a. auf allen vieren durch die Wohnung, um all die weitverbreiteten 'Schätze' aufzulesen, die von der großen und kleinen Verwandtschaft, alljährlich, auf dem Boden und überall sonst verteilt werden.

Daraus entstehen dann ziemlich kleine und niedliche Sterne, die ich, im jeweils nächsten Jahr, an die Geschenkpäckchen oder an die grünen Zweige hänge...
Meine Geschenke verpacke ich, meistens, mit bunten Packpapier und verziere sie mit Stoff- oder Papierbändern.





...jetzt fehlt nur noch ein wenig Schnee!!! Ich liebe Schnee, und ich wünsche mir, von ganzen Herzen, dass es doch noch ein bisschen schneit! Mal seh'n, der Winter hat ja gerade erst begonnen...

Kein Schnee in Sicht, wenn ich aus meinem Fenster schaue. Dafür erfreuen mich meine kleinen Glockenblumen (vor dem Fenster), noch immer, mit vereinzelten Blüten und Knospen! Dabei gab es hier auch schon die ersten Frostnächte...verrückt, oder?







Wie auch immer, mit Schnee oder mit Glockenblümchen...



 Ich wünsche Euch allen ganz wunderschöne, friedliche und besinnliche Feiertage!

Genießt eine fröhliche, hoffentlich unbeschwerte, ruhige und gesegnete Zeit,
 mit Euren Lieben!!!


Alles Liebe
Katrin







Sonntag, 15. Dezember 2013

I Heart Macro Week 31 - Lebensbäumchen


Laura von Shine the Divine  
lädt ein zu   

















So sehr ich den Austausch und die geselligen Stunden mit anderen Menschen genieße, so sehr genieße ich auch die Stunden ganz mit mir allein.
 Ich brauche diese Zeit für mich, um mich wieder zu spüren, um in mich hinein zu hören und um kreativ zu sein.
 Wenn ich zu viel für andere tue und ich kaum Zeit für mich habe, dann fühlt sich das so an, als wenn mein innerer Kompass seinen Magneten verloren hätte.
 So erging es mir in der letzten Zeit. Normalerweise achte ich sehr auf ein ausgewogenes 'Geben' und 'Nehmen', aber manchmal ist es eben auch wichtig, dass man für andere da ist...

In den letzten Tagen habe ich die Ruhe, um mich herum, sehr genossen. Es ist so ein wunderbares
Gefühl, wieder bei sich anzukommen...

Und ich freue mich, jetzt gleich, auf Eure Blogs...






Genießt noch einen wunderschönen Abend und habt eine ganz wundervolle, neue Woche!!!


Alles Liebe
Katrin


P.S.:
Wenn jemand von Euch weiß, warum das Lebensbäumchen ( auch Thuja genannt), Lebensbäumchen heißt, dann klärt mich bitte auf...ich hab's noch nicht herausgefunden und es würde mich sehr interessieren...

Sonntag, 8. Dezember 2013

Kleine Auszeit



Ein wenig ruhiger ging's hier in den letzten Tagen zu. Das liegt daran, dass ich mich in den letzten Wochen wohl ein wenig übernommen habe... Ich brauchte eine kleine Auszeit von allem. Auch kränkel ich seit ein paar Tagen und fühle mich ein wenig angeschlagen. Ich werde mich auch die Woche noch ein wenig zurück halten mit dem Posten...Ist die Gesundheit doch, neben Liebe und Zeit, das Wichtigste was wir haben...

Mit ein paar kleinen Lichtimpressionen und einem Gedicht von Otto Ernst, dessen Worte mir sehr aus der Seele sprechen, wünsche ich Euch eine wunderschöne, neue Woche...mit viel Zeit zum Genießen der schönen Momente!!! Bleibt schön gesund!!!





Weihnachtsspaziergang


Täglich fast aus meines Dorfes Frieden,
Wo ich zwischen Feld und Büschen wohne,
Wo ich sieben Nachtigallen höre,
Wo mich Fink und Amsel lang schon kennen
Und mich keck beäugen, wenn ich nahe,

Wo die Welt im Sommer eine Laube
Und ein silberweißer Dom im Winter,
Wo vom Schreibtisch ich den Habicht schweben
Sehe duch des Himmels große Stille –
Täglich fast aus meines Dorfes Frieden,

Wo ich Ruhe, Traum und Klarheit atme,
Lenk’ ich meinen Schritt zur nahen Weltstadt,
Um zu fühlen, was ich sonst vergäße,
Daß die Welt nicht Klarheit, Traum und Frieden,
Nicht ein heimlich Wohnen zwischen Hecken,

Ach, kein Spiel mit Fink und Drossel ist.

In das weite, wilde Meer der Menschen
Tauch’ ich unter dann und laß mich treiben.
Ja, sie sind wie windverstörte Wellen;
Eine will die and’re überrennen,

Und am letzten Strand zerschäumen alle.
Wie sie jagen, stoßen, knirschen – wie sie
Not und Habsucht durcheinander wirbelt!
Nur geradeaus den Blick gerichtet,
Drängen sie und trappeln sie und traben,

Sehen nicht das stille Leben fluten,
Sehn nicht, wie es stumm zu beiden Seiten

Fließt und fließt ins große Meer der Stille,
Ewig ungelebt und ungenossen.
Ach, sie leben nicht – nur, um zu leben!

Vorwärts, vorwärts nur den Blick gerichtet,
Treibt es sie die schattenlose Straße
Fort, hinweg vom Schoß der großen Mutter.
Und versunken in des wilden Meeres
Tote Tiefen ist die alte Kunde,

Daß ein Glück sich dehnt in leichten Lüften,
Friede wandert zwischen Halm und Hecken,
Daß ein off’nes, frohes Menschenauge
Wie ein See des Paradieses glänzt.
 

Einmal nur im Jahre find’ ich’s anders!

Brach herein der Weihnacht heil’ge Frühe,
Nehm ich Hut und Stock und wand’re fröhlich
In die große Stadt. So tat ich heute.
Drängen, Treiben seh’ ich heut’ wie immer,
Seh’ ein wogend Meer wie alle Tage;

Aber auf den Fluten dieses Meeres
Ruht wie Sonnenschein ein einzig Lächeln.
Und – o frommes Wunder ohnegleichen,
Selbst der Kaufherr, dessen Furcht und Hoffnung
Sonst um Indiens Silberminen kreisen,

Heimgefunden hat er in den Frieden
Einer höheren und stiller’n Welt.
   

Lächeln seh’ ich in entspannten Mienen
Und wo Lächeln nicht, doch einen Glauben
An das Lächeln. Starre Blicke seh’ ich

Wohl wie sonst, allein sie starren glänzend
In ein Licht, das sie allein erschauen.
Welches Glaubens sie und welches Sinnes,
Einmal wieder haben sie’s vernommen,
Einmal glauben sie die frohe Botschaft,

Daß ein Glück mag kommen aus den Lüften,
Daß ein Friede wohnt in grünen Tannen,
Daß ein liebend Wang’-an-Wange-Schmiegen
Alle Not beschämt und alles Prangen,
Daß ein off’nes, frohes Menschenauge

Wie ein See des Paradieses glänzt.
 
Von versunk’nen Städten singt die Sage,
Deren Glocken aus der Tiefe klingen.
Geh’ ich weihnachts durch den Schwall der Straßen,
Dringt durch allen Lärm ein stetes Klingen:
Leise aus verlor’nen Gründen hör’ ich
Läuten die versunk’ne Stadt des Glücks.

Otto Ernst (1862-1926) 


Alles Liebe
Katrin

Sonntag, 24. November 2013

Kisses Under Mistletoes



Weißbeerige Mistel



Sie ist sagenumwoben, mystisch und Sinnbild für Schutz, Gesundheit, Fruchtbarkeit, Mut, Glück, Frieden und langlebige Liebe.
 Seit vielen Jahrhunderten fasziniert diese Heilpflanze die Menschen. So auch mich!



Laura von Shine the Divine  
lädt ein zu   





Den Kopf auf deinem Schoß – o Blumenlager!
O Pfühl, aus dem geheime Träume blühn!
Dein Auge glänzt, ein sehnsuchtdunkler Frager,
Wie reife Trauben aus dem Schatten glühn.

Nun sinkt die Wimper – wie der weiche Flügel
Des Abendfalters, der durch Dämm’rung zieht.
Der wilde Tag flog über Tal und Hügel,
Und deine Lippe summt ein träumend Lied …












Misteln, stehen in Deutschland unter Schutz. Man darf sie also, ohne Erlaubnis, nicht einfach so sammeln. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass mir dieser hübsche Mistelstrauß, beim Einkaufen, begegnet ist. Ich konnte seinem Zauber nicht widerstehen, und so läutet, dieser kleine Strauß, die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit für mich ein...


Eine Zeit, in der ich ganz besonders mit meinen Ahnen verbunden bin...









Alles ist ewig.

In den morgenfrischen Bäumen
Hing ein letzter Hauch der Nacht,
Und die Blumen machten Augen
Wie ein Kind, wenn es erwacht –


Holder Schreck entriß mich plötzlich
 Lächelnder Versunkenheit –:
Eine Rose hat geduftet
Wie ein Lied aus Kinderzeit!

Eilends sucht’ ich: Welche war es? –
Duft und Blüte weit und breit! –
Doch nicht and'ren Duft vernahm ich;
Aufgetan die Seele weit,
 
Ging ich atmend, dürstend, sehnend
Durch des Gartens Herrlichkeit –
Und ich hab’ sie nicht gefunden,
Die mich rief aus ferner Zeit.

O, ich seh’ es, euer Lachen,
Schnell und klug zum Spott bereit!
Seid gewiß, in regen Lüften
Weiß mein Herz von je Bescheid.
 
Aufgehoben bleibt im Ganzen
Jedes Atems leises Wehn;
Einst an einem großen Morgen
Wirst du’s lächelnd wiedersehn.

Eine Rose hat geduftet
Wie ein Klang aus Kinderzeit;
Duft und Klingen, Heut’ und Gestern
Weben all’ an einem Kleid.




Ich wünsche Euch allen, eine ganz besonders schöne, entspannte und besinnliche Woche!



Alles Liebe
Katrin


P.S.: 
  Für alle, die gerne Stricken, gibt es, auf YouTube, eine englischsprachige Videoanleitung für ein Mistelzweig-Strickmuster...

&

Wenn Ihr wissen wollt, warum man sich unter Mistelzweigen küsst, dann könnt Ihr das hier nachlesen!



Montag, 18. November 2013

Spielerei mit CameraMX und I Heart Macro 27



Vor nicht allzu langer Zeit habe ich ein gebrauchtes Smartphone geschenkt bekommen. Da mein altes Handy (ein Nokia 3109 , das ich seit 6 Jahren benutze) aber noch immer funktioniert, verwende ich das Smartphone (ohne Telefonkarte) vorallem zum Fotografieren und zum gelegentlichen Surfen im Heimnetz. 
Dabei habe ich zwei Camera Apps gefunden,
 mit denen man eigene Fotos in Kaleidoskopbilder oder Mandalas verwandeln kann. Ausprobiert habe ich dieses schöne 'Spielzeug' an einem Bild, das ich vor ca. 8 Jahren gemalt habe und das seitdem, an einer Wand, in meiner Wohnung hängt...















Verwendete Apps: 'CameraMX' und 'One Shot' (mit dieser App kann man die Bilder gleich als Kaleidoskopbild aufnehmen)




Laura von Shine the Divine  
lädt ein zu   












Dein Vergangenes ist ein Traum
und dein Künftiges ist ein Wind.
Hasche den Augenblick,
der ist zwischen den beiden,
die nicht sind.





Habt eine ganz wunderschöne Woche!


Alles Liebe
Katrin


P.S.: Vielen lieben Dank Euch allen, für all Eure lieben Kommentare und Besuche. Ich freue mich jedesmal so sehr darüber. Es ist so wunderschön und spannend, so vielen lieben und interessanten  Menschen zu begegnen...


Dienstag, 12. November 2013

Schnelle Apfelmuffins ohne Ei (histaminarm)





Heute habe ich für Euch ein kleines, aber sehr feines Apfelmuffin-Rezept herausgesucht...





Meine Ernährung besteht überwiegend aus vegetarischer Kost.
 Sehr gerne würde ich mich, zumindest phasenweise, vegan ernähren.

 Leider ist mir dies, auf Grund von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien (Histaminintoleranz, Glutamatunverträglichkeit, Nickelallergie - auch Nickelspuren in Lebensmitteln, Laktoseintoleranz), nicht möglich.

Ich muss u.a. auf Hülsenfrüchte, Nüsse (beides wichtige Eiweißquellen in der veganen Küche), auf Vollkornprodukte und auch auf fermentierte Produkte (z.B. veganen Milchersatz, wie Reismilch etc.) verzichten.
  Somit ist eine ausgewogene Ernährung, auf veganer Basis, für mich nicht umsetzbar.

 Trotzdem verzichte ich, ab und zu, ganz gerne, auf einige tierische Produkte und hole mir Anregungen
 in veganen Rezeptbanken (hier zum Beispiel)

Auf der Suche nach eifreien Backalternativen, habe ich dieses, wirklich sehr leckere, einfach und schnell zubereitete, Muffinrezept gefunden. (Das Orginalrezept findet Ihr hier.)

Die Zutaten für dieses Rezept habe ich immer zu Hause und es ist meine erste Wahl, wenn sich spontan Besuch anmeldet.

Ich habe die Milliliter-Angaben in Gramm umgeschrieben, da alle anderen Zutaten abgewogen werden und ich keinen Geschirrspüler besitze. So spare ich ein wenig Abwasch und auch Zeit.

Apfelmuffins 
60 g  Rohrzucker
80 g Öl ( Rapsöl, Sonnenblumenöl)
200 g Dinkelmehl (Typ 630)
1/2 Pck. Weinsteinbackpulver 
 1 Pck. Vanillezucker
1 TL Zimt 
1 Prise Salz
80 g Milch
1 Apfel
1 EL Zuckerrübensirup

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Salz und, wer mag, den Zimt miteinander vermischen. Milch und Öl zufügen und alles zu einem Teig verrühren (verkneten).
Den Apfel klein schneiden und mit dem Zuckerrübensirup vermengen.
 Muffinförmchen vorbereiten.
Die Hälfte des Teigs in die Formen füllen. Darauf die Apfelstückchen verteilen und mit dem restlichen Teig bedecken.


Bei 160°C Heißluft 25 Minuten backen
(Der Teig reicht für 6 große Muffinförmchen)







Ich liebe dieses Rezept und kann's Euch nur empfehlen...






Viel Spaß beim Ausprobieren!


geteilt mit



Alles Liebe
Katrin



Die wundervollen Äpfel auf den Fotos, stammen von diesem alten Apfelbaum, der bei uns im Hof steht (fotografiert im Oktober)





































































































































































































































Montag, 11. November 2013

Mandagstema #100 November


 Helene von Inspiration By Helene lädt ein zum
  Mandagstema #100

 NOVEMBER



... wie kleine Federn, gewoben aus den Nebelfäden eines Novembermorgens...

 


...die Samenstände einer Clematis


...und nichts passt besser für mich zum November, wie der bittersüße, seelenvolle Klang
 einer Violine...






...mit einer Ode an das Leben!

  
Habt noch einen wundervollen und gemütlichen Montagabend!

 Alles Liebe
Katrin

Montag, 4. November 2013

Turn on the lights - It's November

Laura von Shine the Divine  
lädt ein zu   





Es trüben sich die Tage, ganz grau erscheint das Licht. Der Regen spült das restliche, warme Gold davon...
 



 ...und doch wohnt dieser Zeit ein ganz besonderer Zauber inne.

 Die Novembertage lehren uns, Altes und Überholtes, endgültig loszulassen, im Inneren wie im Äußeren, um dann Kraft zu schöpfen, aus dem tiefsten Punkt.
Wie vielen Menschen, war mir der November lange Zeit ein Graus.
 Heute halte ich, besonders in diesen Tagen, Innenschau. Ich blick' zurück auf das vergangene Jahr und setze mir erste Ziele für das Nächste.
 Das tut mir sehr gut, und ich kann dann, den Dezember in vollen Zügen genießen.

Faszinierend finde ich auch die Natur. Trotz all des Vergehens, kann man soviel Leben entdecken, wie die Frucht- und Blütenstände des Efeus zum Beispiel, oder die Knospen des Kastanienbaumes.

Ich habe mich angefreundet, mit den dunklen Novembertagen. Ohne diese dunkle, oder trübe Zeit, könnten wir doch den Zauber, der von brennenden Kerzen ausgeht, gar nicht spüren...
 Es liegt an uns selbst, ob wir im Dunkeln wandeln, oder Lichter entzünden.

 Wir haben's selber in der Hand...









Licht und Schatten.


Wenn sich der Aether erhebt, in hoher heiliger Klarheit,
     Wenn sich ein fließendes Gold über die Erde ergießt,
Und vor dem stralenden Gott die Schatten leise zerrinnen,
     Freut dich der blendende Glanz und das allmächtige Licht.

 Aber bezaubernder, Freund, erscheint dir die liebliche Gegend
  Dich erfreut der Contrast und das gebrochene Licht –
Wenn die Wolke sich hebt, und wechselnd auf Thäler und Dörfchen,
     Tannenwälder und Seen dunkle Schattirungen streut,
Oder der silberne Mond am Berge freundlich hervorsteigt,

 Und der Schatten des Bergs tief in die Thäler sich senkt.
O! wie die Höhen sich dann in heiligem Schimmer verklären,
     Wie das erfreuliche Licht heller der Schatten besäumt!
– Und doch klagtest du jüngst, dein trauriges Schicksal beweinend,
     Wie des Lebens Gefild oft ach! so dunkel dir sey,

Wie auf der Stellen geliebtester dämmernd ein Schatten sich lagre, 
Oft nach dem lieblichsten Tag schwarz dich umgebe die Nacht
Wechsel vergnügt dein Gemüth; es freuet der Wechsel uns alle,
     Freue dich, Glücklicher doch, daß du nicht glücklicher bist.

Sophie Mereau (1770-1806)




Kommt gut und lichtvoll in die neue Woche!

Alles Liebe
Katrin

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Goodbye October





Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.








Der Oktober neigt sich seinem Ende entgegen.

Nachdem er uns nochmal so richtig mit Sonnenschein und warmen Temperaturen verwöhnt hat, ziehen allmählich die ersten Herbststürme auf und wirbeln, nun gänzlich, die letzten Blätter von den Bäumen.


 Das dichte Blätterdach der Kastanie hat sich aufgelöst und gibt den Blick in eine fast vergessene Weite frei.
 So sehr, wie ich das Grün der Bäume liebe, liebe ich den Wind und auch den Regen. Ich mag dieses Wetter sehr. Es hat für mich etwas Befreiendes, etwas Reinigendes an sich, etwas, das ich mit Worten nicht beschreiben kann.

 Und bevor, in wenigen Stunden, der dunkelste aller Monate Einzug in unser Leben hält, möchte ich noch einmal kurz zurück blicken.

Die folgenden Aufnahmen sind vor einer Woche entstanden, 7 Tage nach den Kastanienbaum-Fotos in diesem Post.

 Man kann schon die, sonst durch das Laub, verborgenen Häuser im Hintergrund erkennen...





Wie Ihr vielleicht noch wisst, habe ich seit geraumer Zeit, fleißig Blätter gesammelt, und in kleinen Vasen getrocknet. Gebraucht habe ich sie, für diesen einfachen, aber recht wirkungsvollen Laubkranz.





Als Grundgerüst für den Kranz dient ein alter Metallring, den man in alten Radkappen finden kann. Diese Ringe sind sehr stabil und sorgen für eine schöne, runde Form. Ich habe den Ring mit einem Seitenschneider aufgeschnitten und die Blätter aufgefädelt. Die beiden aufgeschnittenen Enden habe ich übereinander gelegt und fest mit Malerkreppband umwickelt. Genau an dieser Stelle habe ich das Band zum Aufhängen befestigt. Allerdings war das weiße Band, auf dem Foto, eine Notlösung.
 Mittlerweile habe ich es durch eine taupefarbene Kordel ersetzt. 
Ich mag diese Einfachheit sehr, genauso wie die Schlichtheit des kleinen Kranzes, der aus geschnittenen Weinranken entstanden ist.






Mit einem meiner Lieblingslieder von Enya, wünsche ich Euch einen wunderschönen letzten Oktoberabend und ein schönen Novembermorgen!










Alles Liebe
Katrin

Montag, 28. Oktober 2013

Mandagstema #98 Tid / Time



 Helene von Inspiration By Helene lädt ein zum
  Mandagstema #98


TID / TIME









1980


"Eine gute Zeit fällt nicht vom Himmel.
Sie liegt bereit in unserem Herzen."




In diesem Sinne winkt Euch mein 33 Jahre jüngeres Selbst und wünscht Euch eine wunderschöne, neue Woche!





Alles Liebe
Katrin